corona diary #6

Sonne und Wind, wieder Nachtfrost. Die Blumen blühen im Garten. Die Bäume schlagen aus.

Eine Formulierung von Olaf Scholz aus der heutigen, vermutlich historischen Bundestagsdebatte, klang in meinen Ohren nach: „Niemand soll sich Sorgen um seinen Lebensunterhalt machen“

Ich denke, dieser Satz war beruhigend gemeint. Aber dennoch klingt er wie Hohn. Denn natürlich sorgen sich viele Menschen, Selbstständige wie Angestellte, um ihren zukünftigen Lebensunterhalt. Vor allem auch die vielen Selbständigen in der Bildungs- und Kulturarbeit haben große Ungewissheit was wird. Wenn der Shut-Down noch lange aufrechterhalten wird, wird dieser Rettungsschirm nicht durchgezogen werden können. Zumal die absehbare Rezension sicherlich sich auch zuerst in diesem Bereich niederschlagen wird. Insofern machen wir uns klar Sorgen um unsere Zukunft. Das beschlossene Rettungspaket lindert diese etwas, so das Geld denn auch bei den Solo-Selbständigen Kolleg*innen ankommt. Gerade in Branchen, die viel von öffentlichem Geld leben, geht jetzt natürlich die Sorge um, dass das Geld für die Jugendbildung in Zukunft noch schwieriger aufzubringen sein wird.

Was/Wer hat mich heute erfreut?

Ich habe meine Jongliersachen ausgepackt. Es geht noch :-).

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